Sonntag, 18. Juni 2017

22 Schritte für einen geistigen Weg voran


1 Weg vom Blick nach oben, egal ob in politischer oder spirituell-religiöser Richtung – hin zu substantieller und kompetenter Selbst- und Mitverantwortung.

2
Weg von der Vergangenheitsverklärung – hin zu einer ebenso klaren wie zuversichtlichen Zukunftsorientierung.

3
Weg von Angst und Retten-Müssen – hin zu achtsamer Gestaltung auf Grundlage der eigenen und gemeinsamen menschlichen Potentiale.

4
Weg von alten und eigenen „Wahrheiten“ – hin zu einem nicht endenden gemeinsamen Streben nach umfassender Erkenntnis, die sich an der uns allen gemeinsamen Realität orientiert – zu der neben äußeren Faktoren auch die jeweils eigene innere Befindlichkeit zählt. 

5
Weg von der negativen Einschätzung des menschlichen Wesens – hin zu einem positiven Menschenbild, welches ein tiefes Zutrauen ins eigene Selbst ermöglicht.

6
Weg von Gehorsam und Moral – hin zu reifer Liebesfähigkeit im  bewussten Kontakt mit den eigenen und uns alle verbindenden gemeinsamen emphatisch-sozialen menschlichen Potentialen.

7
Weg von Anpassung durch Bildung und Erziehung  – hin zu freier Entfaltung und der Lust, ein positives Vorbild zu bieten.

8
Weg von alten Traditionen und bloßer Toleranz – hin zu pro-aktiver konstruktiver Reibung für liebevolle zukunftsträchtige gemeinsame Werte.

9
Weg von der Überhöhung der Kindheit – hin zur Bejahung von menschlicher Reifung einschließlich eines anhaltenden gesellschaftlichen Diskurses darüber, was geistige Reife bedeuten könnte.

10
Weg von der Überbewertung von Unterschieden – hin zu Bewusstheit hinsichtlich der uns verbindenden elementaren Gemeinsamkeiten.

11
Weg von kindlich-egozentrischer geistiger Enge  – hin zu einem weiten Bewusstsein, das sowohl den tiefen Blick nach innen wie auch die Sicht auf globale und kosmische Zusammenhänge vereint.

12
Weg von Rechthaberei – hin zu tiefer Konsensbereitschaft, die eine grundlegende Überprüfung eigener Positionen und eine Zuwachs von geistig-emotionaler Nähe ermöglicht.

13
Weg von der Verklärung von Not und Leid –  hin zur bewussten Orientierung am tiefen Sehnen nach Lebensglück als lebenslangen inneren Wachstumsimpuls.

14
Weg von Genügsamkeit – hin zur Bejahung des eigenen und gemeinsamen tiefen Sehnens nach dem Schönen.

15
Weg vom pubertär-konkurrenten Machtgebaren – hin zu liebevollem Miteinander, das auf tiefer Selbstliebe basiert.

16 Weg von männlicher Dominanz – hin zur Aufwertung der im Lebenssinne wertvolleren weiblich-mütterlichen Aspekte – und der Bewusstheit darüber, dass wir allesamt individuelle Mischformen aus männlichen und weiblichen Aspekten sind.

17 Weg vom Missbrauch von Kindern für eigene Zwecke – hin zur Bewusstheit über den Wert nachhaltiger eigener Lebensspuren. 

18
Weg von Hektik, Aktivismus und Machen – hin zu sensiblem Spüren und achtsamem Reflektieren für nachhaltig wohltuende Entschlüsse.

19 
Weg von reiner Rationalität – hin zur Komplettierung des eigenen Ichs durch die bewusste Integration von körperlichen, seelischen und geistigen Impulsen.

20
Weg von krankem Egoismus – hin zu reifer Liebesfähigkeit, die auf ein wohltuendes gemeinsames Engagement für die Zukunft des Lebens zielt.

21 
Weg von destruktiven Zukunftsbildern – hin zu positiven globalen Visionen.

22 Weg von Lebens-Quantität – hin zu Lebens-Qualität, die sich bei liebevoller gegenseitiger Unterstützung am menschlichen Sehnen nach anhaltendem Lebensglück orientiert.

Freitag, 26. Mai 2017

"Miteinander in Freiheit nah – LIEBE LEBEN LEBENSKUNST" / Inhaltsangabe


In diesem Buch über die Grundlagen der Liebe spüre ich auf geistig neuen Wegen den Chancen für dauerhaftes Lebensglück nach.  

Es stellt einen ersten umfangreichen Auszug aus 40 Jahren intensiven Nachdenkens und Forschens dar – und gehört im weiteren Rahmen zu meinem KONSENSZYKLUS, in dem ich mich sehr tiefgreifend mit den geistigen Voraussetzungen für lebensnahe Erkenntnis, Liebe und Frieden im Sinne eines beglückenden freien nahen Miteinanders beschäftige.


Ich biete kreative Philosophie mit vielen neuen Perspektiven und positiven Orientierungen in ungewohnter, leicht verständlicher und ansprechender Form. Nicht versponnen. Nicht esoterisch aber auch nicht rein naturwissenschaftlich sondern ebenso realitätsnah wie kulturkritisch, zeitgemäß und zuversichtlich – wobei die Liebe nicht als Geschenk sondern speziell die reife Liebesfähigkeit als lebenslange wertvolle Wachstumsherausforderung dargestellt wird.  
Denn allein auf solch bewusstseinsmäßig erwachsener Ebene könnte sich unser natürliches Sehnen nach dauerhaftem Lebensglück erfüllen.


Bei meinen detaillierten Betrachtungen gehe ich den angeborenen menschlichen Lebensmustern im evolutionären Kontext nach, arbeite die generelle Bedeutung von Anziehung und Abtrennung heraus – ohne meine Sicht auf die menschlichen Anziehungskräfte durch ein verklärtes Liebes-”Verständnis” oder eine zu enge Fokussierung auf tradierte Paarbeziehungen einzuschränken.


Ich verstehe die Liebe nicht als über uns schwebend sondern sehe sie als Synonym für die Gesamtheit unserer inneren, uns zu einander ziehenden wie mit einander verbindenden Lebenskräfte, die grundsätzlich zu unseren natürlichen Ausstattungen in Form archaischer Reiz-Reaktionsmuster und Fähigkeiten gehören.


Sehr wichtig ist mir die genaue Unterscheidung von Verliebtheit (Gefühl), Liebe (als Haltung und Fähigkeit) und Beziehungen (verbindliche Verabredungen), um schließlich dem ursprünglichen Sinn von verlässlichen Kooperationen hinsichtlich gemeinsamer Anliegen für nachhaltige Lebensspuren nachzugehen.


Auch wenn ich häufig psychologische, soziologische und kulturelle Gesichtspunkte einbeziehe, bleibt der Blick bei meinen Forschungen in der Regel auf die Natur gerichtet, zu der ich sowohl die uns gemeinsame lebendige Außenwelt wie den jeweils eigenen inneren Lebensraum zähle, zu welchem bei uns allen nicht nur wesentlich gleiche körperliche sondern auch weitgehend übereinstimmende tiefe seelische Ausstattungen gehören, die ursprünglich auf eigenen den Lebenserhalt und die gemeinsame Fortpflanzung zielen.


Die in uns angelegten Wachstums- und Entwicklungsprozesse mit den zu unserer Spezies gehörenden archaisch sozial-fürsorglichen Aufzuchtprinzipien verknüpfend, arbeite ich auf spezielle und erhellende Weise die Charakteristiken kindlicher, pubertärer und erwachsener Liebesaspekten und -fähigkeiten heraus.  
Diese klare Differenzierung zwischen unseren entscheidenden Lebensphasen schätze ich im Kontext von Liebe als sehr wertvoll ein – um schließlich ebenso deutlich die hemmenden Konsequenzen hervorzuheben, zu denen kindliche und pubertäre geistige Festlegungen führen.


Im letzten Teil gehe ich entsprechend ausführlich auf die Herausforderungen tiefer Selbstbefreiung, Selbstfindung und Selbstliebe ein. Ich unterscheide den Lebenswert von „positiven“ und „negativen“ Gefühlen und stelle die elementare Kraft des uns angeborenen JAs zum Leben wie zur Liebe dar. 
Bewusst im Kontakt zu meinen eigenen inneren Lebensmotiven, liegt mir sehr daran, parallel zur Beschreibung von Schwierigkeiten stets bestmöglich auf die großen Liebes- und Lebenschancen zu verweisen, die sich immanent heilsam aus souveränen individuellen Entwicklungsschritten ergeben, welche unter Berücksichtigung des tiefen, uns alle verbindenden menschlichen Sehnens zu stärkender Zuversicht und motivierenden allgemeinen Zukunftsvisionen führen.


Da ich für meine Betrachtungen ausnahmslos eigene Gedanken verwende, deren Schlussfolgerungen sich auf allgemein bekanntes Wissen (nicht explizit auf bestimmte andere Sichtweisen oder speziell umrissene Forschungsergebnisse) beziehen, erübrigen sich Zitate und Verweise – was den Lesefluss ungemein erleichtert.  
Zum besseren Verständnis biete ich außerdem ein umfangreiches Glossar zur besonderen Verwendung und Bedeutung wichtiger Begriffe in den von mir dargestellten Zusammenhängen an.


Ich kann und möchte dieses Buch sehr empfehlen, da sich für den Leser ganz bestimmt ein klareres und tieferes Verständnis mit vielen neuen bereichernden Sichtweisen auf die Liebe ergibt.
Bringfried-Johannes Pösger / Jg. 1949 / Philosoph und Künstler

Donnerstag, 25. Mai 2017

Das Gute im Menschen ...


Wer anderen Menschen Böses unterstellt, will unweigerlich gegen sie kämpfen …
Der daraus resultierende Hass ist dann häufig sogar bei sogenannten „Gutmenschen“ zu spüren.
Doch selbst Terroristen sind nur geistig verwirrte und in diesem Sinne kranke, schlimmstenfalls bereits als Kinder tief verletzte und heftig brutalisierte – aber nicht per se böse Menschen.
Das heißt umgekehrt natürlich nicht, alles, was geschieht, beliebig zu akzeptieren.
Dennoch ist das, was mir nicht gefällt und mir selbst wie anderen möglicherweise sogar schadet, deshalb noch lange nicht „böse“.
Es kann aus Dummheit, Ignoranz oder Unachtsamkeit geschehen, bzw. aus einer dummen Überzeugung, damit Gutes zu tun, entstehen.
Um selbst nicht nur „Gutes“ zu wollen und „Böses“ zu bewirken:
Lediglich die Annahme vom – möglicherweise im Einzelfall nicht ausgelebten – GUTEN im Menschen dient dem Frieden!

"Wow!-Lilie" / #Photographic