Dienstag, 9. Oktober 2012

Die abenteuerlichste Reise, 
die ein Mensch 
unternehmen kann, 
ist die nach innen.


Dienstag, 2. Oktober 2012

Prägungen


In einem kranken Umfeld ist niemand wirklich gesund.

Wer den allgemeinen Zustand der Gesellschaft kritisiert, in der er lebt, 
sollte entsprechend skeptisch auch gegenüber den eigenen Haltungen, 
kritisch gegenüber den eigenen geistigen Orientierungen
und vorsichtig mit seinen Werturteilen sein.


Montag, 1. Oktober 2012

Plädoyer für Zuversicht


Wenn ein Mensch der allgemeinen Entwicklung, dem Lebensprozess und dem menschlichen Wesen nicht vertraut, wenn er meint, dass die Welt gerettet werden müsste und er selbst dafür die Lösung wüsste, wird es ihn zunehmend frustrieren, wenn er sieht, dass die Menschheit den Weg, von dem er meint, dass er gegangen werden müsste, nicht befolgt. 
Die eigenen positiven Impulse werden ihm nicht genügen. Er wird lauthals mahnen und nach vermeintlichen Gegnern menschlichen Fortschritts spüren. Er wird Feindbilder schüren und Katastrophen herbeireden, die ihm Recht geben mögen. Er wird den Weltuntergang beschwören, damit die Menschen endlich auf ihn hören.
Es ist altes Denken, dass auf die Apokalypse das Himmelreich folgt, was eine gewisse Katastrophenverliebtheit erzeugt.
Wir sollten es besser mit positiven Visionen versuchen, den Menschen vertrauen, das Lebensglück bejahen, uns entfernen vom Müssen, um uns selbst und andere für eine positive Zukunft ohne Katastrophen begeistern zu können. Wir sollten Bilder ohne Feindschaft kreieren und uns aus Liebe zum Leben mit Zuversicht freudig engagieren.

Frühherbst am Schlachtensee