Donnerstag, 29. Juni 2017

Was nach dem eigenen Tode kommt ...


Wir sollten uns als Individuen (wie auch als Art) nicht so wichtig nehmen – 
und über den eigenen Tod hinaus noch weiter-"leben" wollen ...

Die Welt kommt ohne uns aus!

Leben ist ohne Tod unmöglich ...


Ohne dass es Tod gäbe, wäre das Leben auf der Erde längst an sich selbst erstickt... 
In unzähligen Schichten übereinander wären die unteren erdrückt. 
Und der Tod hätte sich so oder so etabliert...
Wirkliches Leben ist ohne Tod unmöglich!

"Schilffahrrad" - Photographic


Zum Thema Sucht ...

Ich meine, dass nichts per se ein Suchtmittel ist. 

Es kommt immer darauf an, welche Haltung ein Mensch dazu einnimmt. 
Wenn er sich auf etwas fixiert, von dem er sich sein Lebensglück (oder tiefste Befriedigung) verspricht, führt alles, worin man so eingeengt das Lebensglück "sucht", zur SUCHT. 
Entscheidend ist auch nicht, dass es stofflichen Charakter hat und/oder man es konsumieren kann. 
In dem Maße, wie man immer mehr davon will (um endlich die vermeintliche Erfüllung darin zu finden) entsteht Sucht, die unausweichlich zu gravierenden Defiziten in anderen Lebensbereichen führt.
Es gibt Arbeitssucht, Beziehungssucht, Sexsucht und gewissermaßen auch Denksucht. 
Echtes Lebensglück basiert auf Erfüllung unseres tiefen Sehnens auf allen Ebenen und setzt voraus, sich umfassend zu spüren, um jeden inneren Mangel und seelische Asymmetrien vermeiden, bzw. schnellst- und bestmöglich ausgleichen zu können.

Sonntag, 18. Juni 2017

22 Schritte für den geistigen Weg voran


1 Weg vom Blick nach oben, egal ob in politischer oder spirituell-religiöser Richtung – hin zu substantieller und kompetenter Selbst- und Mitverantwortung.

2
Weg von der Vergangenheitsverklärung – hin zu einer ebenso klaren wie zuversichtlichen Zukunftsorientierung.

3
Weg von Angst und Retten-Müssen – hin zu achtsamer Gestaltung auf Grundlage der eigenen und gemeinsamen menschlichen Potentiale.

4
Weg von alten und eigenen „Wahrheiten“ – hin zu einem nicht endenden gemeinsamen Streben nach umfassender Erkenntnis, die sich an der uns allen gemeinsamen Realität orientiert – zu der neben äußeren Faktoren auch die jeweils eigene innere Befindlichkeit zählt. 

5
Weg von der negativen Einschätzung des menschlichen Wesens – hin zu einem positiven Menschenbild, welches ein tiefes Zutrauen ins eigene Selbst ermöglicht.

6
Weg von Gehorsam und Moral – hin zu reifer Liebesfähigkeit im  bewussten Kontakt mit den eigenen und uns alle verbindenden gemeinsamen emphatisch-sozialen menschlichen Potentialen.

7
Weg von Anpassung durch Bildung und Erziehung  – hin zu freier Entfaltung und der Lust, ein positives Vorbild zu bieten.

8
Weg von alten Traditionen und bloßer Toleranz – hin zu pro-aktiver konstruktiver Reibung für liebevolle zukunftsträchtige gemeinsame Werte.

9
Weg von der Überhöhung der Kindheit – hin zur Bejahung von menschlicher Reifung einschließlich eines anhaltenden gesellschaftlichen Diskurses darüber, was geistige Reife bedeuten könnte.

10
Weg von der Überbewertung von Unterschieden – hin zu Bewusstheit hinsichtlich der uns verbindenden elementaren Gemeinsamkeiten.

11
Weg von kindlich-egozentrischer geistiger Enge  – hin zu einem weiten Bewusstsein, das sowohl den tiefen Blick nach innen wie auch die Sicht auf globale und kosmische Zusammenhänge vereint.

12
Weg von Rechthaberei – hin zu tiefer Konsensbereitschaft, die eine grundlegende Überprüfung eigener Positionen und eine Zuwachs von geistig-emotionaler Nähe ermöglicht.

13
Weg von der Verklärung von Not und Leid –  hin zur bewussten Orientierung am tiefen Sehnen nach Lebensglück als lebenslangen inneren Wachstumsimpuls.

14
Weg von Genügsamkeit – hin zur Bejahung des eigenen und gemeinsamen tiefen Sehnens nach dem Schönen.

15
Weg vom pubertär-konkurrenten Machtgebaren – hin zu liebevollem Miteinander, das auf tiefer Selbstliebe basiert.

16 Weg von männlicher Dominanz – hin zur Aufwertung der im Lebenssinne wertvolleren weiblich-mütterlichen Aspekte – und der Bewusstheit darüber, dass wir allesamt individuelle Mischformen aus männlichen und weiblichen Aspekten sind.

17 Weg vom Missbrauch von Kindern für eigene Zwecke – hin zur Bewusstheit über den Wert nachhaltiger eigener Lebensspuren. 

18
Weg von Hektik, Aktivismus und Machen – hin zu sensiblem Spüren und achtsamem Reflektieren für nachhaltig wohltuende Entschlüsse.

19 
Weg von reiner Rationalität – hin zur Komplettierung des eigenen Ichs durch die bewusste Integration von körperlichen, seelischen und geistigen Impulsen.

20
Weg von krankem Egoismus – hin zu reifer Liebesfähigkeit, die auf ein wohltuendes gemeinsames Engagement für die Zukunft des Lebens zielt.

21 
Weg von destruktiven Zukunftsbildern – hin zu positiven globalen Visionen.

22 Weg von Lebens-Quantität – hin zu Lebens-Qualität, die sich bei liebevoller gegenseitiger Unterstützung am menschlichen Sehnen nach anhaltendem Lebensglück orientiert.